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TIPP 1
Windows 2000/ XP/Vista/Windows 7
Falls Sie immer noch Ihr antiquiertes Windows 2000 auf Ihrem Rechner installiert haben, möchte ich Sie beinahe dazu überreden, bei diesem Betriebssystem zu bleiben!
Auch wenn ich mitleidig belächelt werde: Windows 2000 mit dem 4. Servicepack ist das stabilste Windows, das es je gegeben hat, und dabei bleibe ich!
Spaß beiseite: Die Zeit ist nicht stehen geblieben, und Windows 2000 ist inzwischen, nachdem es nicht mehr von Microsoft mittels Updates unterstützt wird, von Nachfolgern ersetzt worden.
Windows VISTA - der Megaflop.
VISTA musste floppen! Dieses Betriebssystem war zu sehr aufgebläht und requirierte zuviel Arbeitsspeicher. Wer XP am Laufen hatte, tat besser daran, nichts an der Konfiguration zu ändern.
“Never touch a running system” heißt es nicht umsonst in Administratorkreisen!
“Windows 7” - der Shooting-Star (?)
Auch diesmal ist es ja “das beste Windows, was wir je hatten” (Werbespruch von Microsoft Inc.)! Der gewitzte und leidgeprüfte Microsoft-User wartet jedoch ab, wie sich die Dinge entwickeln, und springt erst dann auf den Zug.
MERKE: Nicht jedes neue Betriebssystem ist automatisch das bessere. Betriebssystem lassen sich nicht einfach austauschen wie Automotoren. Der User muss sich zunächst, und das kann Jahre in Anspruch nehmen, in die Materie einarbeiten, das System kennen lernen, es optimieren, es immer wieder neu installieren...
MRAM-Technologie
Ein echter Fortschritt und eine Entwicklung in die richtige Richtung wäre es gewesen, wenn Microsoft, statt “Vista” zu entwickeln, seine Energie darauf verwendet hätte, den Bootvorgang des Betriebssystems mittels MRAM (siehe Kasten) so zu beschleunigen, dass das System unmittelbar nach Anschalten des Rechners betriebsbereit ist.
Fortschritte in der MRAM Technologie
MRAM bedeutet Magneto Resistive Random Access Memory und könnte eine Revolution in der Speichertechnik einleiten.
Die Entwicklung dieser Technologie schreitet voran und gewinnt immer mehr an Marktreife. Was genau diese kleinen Zellen so interessant gegenüber bisherigen Techniken wie SRAM und DRAM macht, soll hier erläutert werden. Die Probleme der Speichertechnologien sind unterschiedlich. Der schnelle SRAM, wie er häufig im Innenleben moderner CPUs als ‘flüchtiger Arbeitsspeicher’ verwendet wird, ist zwar sehr schnell und benötigt im Gegensatz zu DRAM keinen Refresh (Auffrischungsimpulse, um Datenverlust zu vermeiden), ist aber auch verhältnismäßig teuer herzustellen, hat einen hohen Leistungsverbrauch und ist flüchtig, d.h. sobald kein Strom mehr fließt, verliert er alle Daten.
DRAM, wie er zum Beispiel als Arbeitsspeicher verwendet wird, ist dagegen billiger als SRAM, kommt mit weniger Leistungsaufnahme aus und hat sogar eine höhere Speicherdichte. Allerdings ist der Zugriff auf gespeicherte Daten langsamer, da er komplizierter im Aufbau ist, alle 60ms einen Refresh der Speicherzellen benötigt. Auch DRAM ist ein flüchtiger Speicher!
Weitere Techniken sind: Flash-Speicher und EEPROM-Zellen, die zwar Daten im stromlosen Zustand speichern, hingegen viel Platz einnehmen und einen nur sehr langsamen Zugriff auf gespeicherte Daten ermöglichen.
Gesucht wird also eine Speichertechnologie, die schnell und platzsparend ist, wenig Strom verbraucht, Daten dauerhaft und stromlos speichern kann sowie keinen Refresh benötigt. Und genau da kommt der magnetische Festkörperspeicher MRAM ins Spiel!
Seit einigen Jahren bereits werden immer neue und bessere Testchips gebaut. Die Branchenriesen melden ein Patent nach dem anderen an. Die Marktreife der Chips schreitet voran. Die vielen guten Eigenschaften von MRAM könnten dazu verhelfen, dass diese Technologie schon bald ihre Anwendungsgebiete findet und herkömmliche DRAM, SRAM, Flash- oder EEPROM Speicher ersetzt.
Es wäre sogar möglich, Festplatten mit MRAM zu realisieren, die ein geladenes Betriebssystem in jedem Zustand speichern und so den heute üblichen Bootvorgang überflüssig machen!
Toshiba hat vor einem Jahr (Februar 2006) einen neuen FeRAM-Chip (Ferroelectric Random Access Memory) präsentiert, der in einem 130-Nanometer-CMOS-Prozess gefertigt wurde und eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von 200 MByte pro Sekunde aufweist. In Zusammenarbeit mit NEC hat Toshiba noch einen weiteren Elektromagnetischen Speicherchip in Petto. Er kann bis zu 16 Mbit Daten speichern und benötigt mit nur 1,8 Volt relativ wenig Spannung, somit ist er ideal für mobile Geräte geeignet - und wird dort auch seinen Einsatz finden. In naher Zukunft sind bei MRAM Chips höhere Kapazitäten und Speicherdichten zu erwarten, so dass die Speicherbausteine immer mehr Anwendungsgebiete finden werden.
Quelle: itse-wissen.de 2006
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TIPP 2
Treiber
Aktuelle Treiber können bequem bei www.treiberarchiv.de heruntergeladen und nachinstalliert werden. Zudem können Treiber auch in der Slipstream-CD eingebunden werden (siehe Anleitung Bau einer Slipstream-CD).
TIPP 3
Anonym mailen mit 7-zip
Jenseits der doch ziemlich anspruchsvollen Verschlüsselungs-Tools namens “Enigmail” und “GnuPG” (Verschlüsselungsprogramme für Thunderbird) kann man viel einfacher zwar nicht anonym, aber verschlüsselt mailen, indem man sich des Packprogramms 7-zip bedient. 7-zip ist eine OpenSource-Entwicklung und kann alle Arten von Dateien verschlüsselt versenden, auch Emails.
Einziger Knackpunkt ist, dass das Passwort dem Empfänger vorher zugesendet wird - entweder per Telefon, per Fax oder via SMS. Jedoch, aus naheliegenden Gründen, n i c h t per Email!
TIPP 4
Mailsicherung mittels “MOZBACKUP”
Sichern Sie regelmäßig Ihre Mails, denn nichts ist ärgerlicher als der Verlust von Mails. Wenn ein Betriebssystem instabil ist, bleibt meist doch nichts anderes übrig als eine Neuinstallation.
Ich schwöre auf MozBackup!
Legen sie aus Sicherheitsgründen mindestens noch eine zweite Partition an. Auf dieser (z.B. D:\ ) legen Sie einen Ordner “Programme” an, in den Sie grundsätzlich Ihre Software beim Downloaden hineinkopieren. Von dort aus nehmen Sie dann die Installationen vor.
Im Ordner “Programme” erstellen Sie ebenfalls einen Ordner “MozBackupSicherungen”. Konfigurieren Sie MozBackup schließlich so, dass der Sicherungspfad auf D:\MozBackupSicherungen zeigt.
Wohl dem, der seine Mozilla-Backup-Sicherung auf einer Partition außerhalb von C:\ gelegt hat! Ist nämlich die Systempartition und damit das Betriebssystem zerschossen, sind alle Daten unwiederbringlich verloren!
Gerade bei Selbstständigen hat diese Vorsichtsmaßnahme fast schon existentielle Bedeutung, ist doch der Mailverkehr zwischen Betrieb und Kundschaft eine wichtige Basis der Geschäftsbeziehungen.
MozBackup ist kostenlos und kann bei der Mozilla-Community oder hier bei CHIP immer in der neuesten Version heruntergeladen werden.
aktualisiert: 10.02.2010
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