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Computerbauteile
Komplexe Angelegenheit
Wie jeder bestätigen kann, der sich intensiv mit Rechnern beschäftigt, ist der Computer ein komplexes Gebilde, das manchmal sogar menschliche Züge aufweist. Dann nämlich, wenn es “zickt” und sich so verhält, dass wir dem Nervenzusammenbruch nahe sind.
Oft stellt sich aber im Nachhinein heraus, dass nicht der Rechner “zickte”, sondern wir Menschen Fehler machten, die der Computer dann mit Arbeitsverweigerung bestrafte.
Der Computer setzt sich aus vielen Bauteilen zusammen, die alle wie ein Puzzle ineinander greifen müssen, um als Ganzes zu funktionieren.
Wenn man bedenkt, dass ein Betriebssystem wie Windows XP aus rund 30 Millionen (!) Programmierzeilen besteht, muss man sich wundern, wie wenig echte Programmabstürze vorkommen.
Gegenmaßnahme
Die beste Massnahme gegen die Furcht vor einer Neuinstallation ist es, genau diese zu üben. Daran führt kein Weg vorbei, möchte man vermeiden, dass der Rechner im Laufe der Zeit immer langsamer wird. Einmal im Jahr mindestens sollte es heißen: System neu aufsetzen! Mit etwas Routine ist ein zerschossenes Betriebssystem nach einer Stunde wieder wie neu.
Erfahrungsgemäß bringt es wenig, mittels Virenscannern oder durch Zuhilfenahme des “Wiederherstellungspunktes” (Windows XP) den Rechner wieder funktionsfähig machen zu wollen. Hier hilft nur der radikale Schritt einer Neuinstallation via Recovery-CD. Die Zeit, welche man mit Virenscannen vertrödelt, ist besser in eine komplette Neuinstallation investiert.
Fortgeschrittene User legen sich von einer neuen Systeminstallation ein sogenanntes Image an. Unter Image versteht man in diesem Zusammenhang eine bitgenaue Abbildung der Systempartition. Einmal angelegt, kann das Image (je nach Größe) in 10 bis 20 Minuten zurückkopiert werden.
Hervorragend bewährt hat sich Acronis True Image (ca. € 50,-). Das Geld ist gut angelegt!
Daten- und Recoverypartition
Elementar wichtig ist es, in jedem Fall eine zweite oder sogar dritte Partition einzurichten. Zumindest eine zweite Partition für die Daten ist unverzichtbar, denn bei jeder Neuinstallation werden alle Systemdateien, die unter C:\ gespeichert sind, unwiederbringlich gelöscht.
Auf die Datenpartition (z.B. D:\) kommen die Programme und persönlichen Dateien. In der Recovery-Partition könnte dann das Image abgelegt werden.
Ein kostenloses, hervorragendes, selbst getestetes Partitionierungstool ist EASEUS ([isi’juus] ausgesprochen).
Bestens bewährt hat sich auch Acronis Disk Director (kostenpflichtig).
Wie man ein Systembackup erstellt: siehe hier...
Neuinstallation des Betriebssystems
Ich möchte das Rad nicht neu erfinden. Im Internet kursieren jede Menge guter Installationsanleitungen, die sich dieses Themas annehmen.
Ein Beispiel hier...
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TIPP
bewahren Sie Installations- und Treiber-CDs, die Sie beim Rechnerkauf erhielten, gut auf.
Ganz wichtig ist der Produktschlüssel (Product Key) auf der Setup-CD, ohne den die Installation nicht läuft.
Brennen Sie von den Original-CDs je eine Kopie und testen Sie, ob diese vom Laufwerk erkannt wird.
Die Original-CDs können Sie z.B. in einem Safe deponieren, zusammen mit evtl. angelegten Backups.
Die CD-Kopien schließlich fixieren Sie mit doppelseitigem Klebeband am Gehäuseboden im Rechner.
Die Installations-CDs befinden sich dann immer dort, wo Ihr Rechner gerade steht, und das Suchen hat ein Ende.
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